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Jutta Horstmann
René Dhemant
Max C. Winterhoff
Dr. Frederik Hagelauer

Portfolio-Inhalte

DESIGN FÜR FINANZEN

PERSON. Hallo. Als Designer entwerfe ich Informationsarchitekturen, Designsysteme sowie UX Research – von der ersten Hypothese bis zum validierten Interface, mit einem klaren Kompass für digitale Exzellenz, die einzahlt auf messbare Ergebnisse.

PROJEKTE. Tiefes Verständnis & umfassende Erfahrung in Brand & visual Identity, UX/UI Design, Web Design, Print & Editorial Design, Corporate Design, Agentic Prototyping.

Rheinstrategie

Eine Beratungsmarke, die digital genauso eigenständig auftritt, wie sie strategisch denkt.

Vollständiger Website-Relaunch für Rheinstrategie, ein Beratungsunternehmen für strategische Kommunikation und Markenführung. Vor dem Relaunch fehlte der Beratungsmarke ein eigenständiger digitaler Auftritt, der ihr strategisches Selbstverständnis trug – Stockfotografie und Standard-Templates ließen sie kaum vom anonymen Agentur-Wettbewerb unterscheidbar werden. Das neu entwickelte Erscheinungsbild macht die Agentur selbst zur Case Study für differenzierende Markenarbeit: Bildkonzept, ein maßgeschneidertes Icon-System und die responsive Umsetzung in WordPress greifen so ineinander, dass jeder Touchpoint dieselbe Haltung trägt – monumentale Naturmotive neben strichgenauen Piktogrammen, Inhalt neben Geste. Die gesamte Umsetzung verantwortete ich vom ersten Moodboard bis zur ausgelieferten WordPress-Instanz.

perpedalo – Rikscha gut ankommen

Eine Mobilitätsmarke, deren Logo-Schwung Bewegung trägt – ohne ein einziges Pfeil-Klischee zu bemühen.

Für perpedalo – Branded Bike Shuttle wurde über einen langjährigen Zeitraum die gesamte Markenidentität entwickelt und mehrfach weitergetragen: vom grundlegenden Logo-Redesign über das Corporate Design bis zum vollständigen Webauftritt mit eigenen Landingpage-Varianten für die Geschäftsfelder Shuttle, Logistics und Branding. Ergänzend entstand eine jährlich aktualisierte, interaktive B2B-Mediadatenbroschüre, die ein komplexes Leistungs- und Preisportfolio in eine visuell zugängliche Verkaufsunterlage mit Download-Schablonen und technischen Specs übersetzt. Sämtliche Grafiken, Freisteller, Infografiken und Druckdaten wurden inhouse produziert – von der Konzeption bis zur produktionsreifen Datei.

Scurdy – Schuhkonfigurator

Ein Konfigurator, der den Sneaker als haptisches Objekt inszeniert – nicht als 3D-Demo.

Für das Kölner Startup Scurdy entstand das vollständige Interface-Design eines Online-Konfigurators für individualisierte Sneaker. Nutzer konnten Sohle, Schaft und Akzentflächen in eigenen Farben gestalten, eigene Texte einsetzen und persönliche Fotos auf das Material drucken lassen – ein Mass-Customization-Ansatz, der die Marke vom austauschbaren Streetwear-Sortiment abgrenzte. Das Gestaltungskonzept umfasste Produktseite, Checkout-Flow und Landingpage. Ergänzend wurde ein Produktvideo konzipiert und produziert, das die Konfigurator-Mechanik visuell erlebbar machte – als zentrales Kommunikationsmittel sowohl gegenüber der Zielgruppe als auch gegenüber Investoren in der frühen Wachstumsphase des Startups.

Museum Koenig

Eine Museumsplattform, die fünf Zielgruppen gleichzeitig bedient, ohne sich an eine zu verschenken.

Screendesign für das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn, entwickelt im Auftrag der Agentur Data in Transit. Auf Basis einer datengetriebenen Bestandsaufnahme der bestehenden Seitenstruktur und Nutzungsstatistiken wurde eine neue Informationsarchitektur entwickelt, die fünf heterogene Zielgruppen – von Museumsbesuchern und Kindern über Wissenschaftler bis zu politischen Entscheidungsträgern – über eine konsolidierte Drei-Säulen-Navigation bedient. Das Screendesign übersetzte die strategischen Vorgaben des Basiskonzepts in eine bildlastige, verknüpfungsorientierte Oberfläche mit Teaser-Systematik, Verteilerseiten und responsiven Seitentypen. Eigens entwickelt wurde dabei das Maskottchen „Hippoline“, das den Kinder-Bereich gestalterisch von der wissenschaftlichen Strenge der Hauptseite ablöst.

F27 B2B Credit Calculator

Ein Banking-Tool, das im Verkaufsgespräch funktioniert, statt es zu unterbrechen.

Vollständiger Relaunch der B2B2C-Kreditplattform F27 für die gleichnamige Bank (F27 – Car Credit) – eine Point-of-Sale-Lösung, die Autohändler befähigt, Kreditangebote für ihre Endkunden direkt im Verkaufsgespräch zu erstellen und die Kreditfreigabe innerhalb von Minuten zurückzuerhalten. Im Rahmen des Projekts entstanden eine Discovery-Phase mit Stakeholder-Interviews, eine neue Informationsarchitektur, End-to-End-User-Flows sowie ein Designsystem und das gesamte darauf aufbauende Interface. Eigenständig entwickelte ich darüber hinaus eine umfassende Persona-Studie als strategische Entscheidungsgrundlage: fünf datenbasierte Autohändler-Personas auf Basis des Sinus-Milieus-Modells, gewonnen aus Leitfaden-Interviews, über Affinity Mapping synthetisiert und mit Stakeholdern validiert. Ausgeliefert als digitale und gedruckte Setcards, sind sie heute fester Bestandteil der Produktentwicklung – aktiv genutzt von Product Ownern und Management. Heute erweitere ich solche B2B-Interface- und Designsystem-Arbeit durch KI-gestütztes Prototyping und Agentic Coding – von schnellen Flow- und Komponentenvarianten bis zur produktionsnahen Umsetzung und Dokumentation.

Quintus Designsystem

Ein Designsystem, das in Schichten denkt – jede mit genau einer Aufgabe.

Aufbau eines skalierbaren, token-basierten Designsystems für sechs Produktlinien (B2B/B2C) der Quintus Capital Bank – multi-brand-fähig, WCAG 2.2 AA-konform, dokumentiert in Figma und Storybook. Die Architektur unterscheidet drei Token-Schichten: Primary-Tokens als nummerische Tonwertskalen, darüber Semantik-Tokens (Success, Warning, Theming), schließlich Component-Tokens. Aus Figma-Designvariablen werden die Tokens über eine Pipeline nach GitLab gepusht und sind damit unmittelbar in den Dev-Strukturen der Frontend-Teams verfügbar. Storybook dient als interaktive Komponenten-Doku und gemeinsame Sprache zwischen Design und Entwicklung – jede neue Komponente erscheint dort live, bevor sie in einer Produktlinie ausgespielt wird. Heute erweitere ich solche Designsystem-Arbeit durch KI-gestütztes Prototyping und Agentic Coding – von Token- und Komponentenlogik über Varianten-Exploration bis zur produktionsnahen Dokumentation und Umsetzung.

M1 - B2C Credit Calculator

Eine Kreditstrecke, die das Smartphone zum Hauptdarsteller macht – nicht zur Notlösung.

Konzeption und Design einer mobile-first ausgerichteten Kreditantragsstrecke für die Bank M1 – Mobility First Finance. Die B2C-Plattform begleitet Endkunden in Deutschland vom Ratenrechner über die Bonitätsprüfung bis zur Video-Ident- oder PostIdent-Verifizierung – durchgängig auf dem Smartphone als primärem Bezugspunkt. Ein einleitender Design Sprint validierte die konversionskritischen Flows; die daraus abgeleiteten Hypothesen durchliefen Wireframes, klickbare Prototypen und Usability-Tests, bevor sie in das Designsystem einflossen. Als Lead Product Designer verantwortete ich den Übergang in die kontinuierliche Optimierungsphase – A/B-Tests, Heatmaps und Funnel-Analysen verdichteten das Interface iterativ und bauten Friction in jedem einzelnen Schritt der Strecke ab. Die Plattform wurde von Anfang an white-label-fähig konzipiert und auf neun Vertriebspartner aus Automobilhandel und Online-Marktplätzen ausgerollt – eigene Farbwelt, Typografie und Tonalität pro Partner bei identischer technischer Basis und identischer UX-Logik. Heute erweitere ich solche Conversion- und Interface-Strecken durch KI-gestütztes Prototyping und Agentic Coding – von schnellen Varianten für Rechner, Formulare und mobile Flows bis zur produktionsnahen Umsetzung und Dokumentation.

Vermessungsbüro Hülsmann

Ein Vermessungsbüro, dessen digitaler Auftritt seine handwerkliche Tradition ernst nimmt, statt sie zu kaschieren.

Für das Vermessungsbüro Hülsmann in Detmold wurde die bestehende Webpräsenz gestalterisch und strukturell überarbeitet. Das Redesign schärft die Positionierung als modernes, vertrauenswürdiges Ingenieurbüro und macht ein komplexes Leistungsspektrum für Bauherren, Privatleute und Fachpublikum gleichermaßen zugänglich. Die Neustrukturierung der Leistungsbereiche in die Kategorien Straße, Grundstück und Gebäude schafft klare Einstiegspunkte und reduziert die kognitive Last bei der Erfassung von Inhalten – Besucher finden in Sekunden, was sie suchen, statt durch Behörden-Lyrik zu blättern. Im selben Zug wurde die Wort-Bild-Marke fein optimiert: Ausrichtung und Größenverhältnis korrigiert, ohne die gewachsene Grunderscheinung anzutasten.

Bayer Gast

Sechs gewachsene Submarken unter einem Dach – harmonisiert, ohne in der Schablone zu verschwinden.

Corporate Design Refresh für die Bayer Gastronomie im Rahmen einer Endorsement-Strategie. Sechs über Jahre gewachsene Submarken wurden visuell harmonisiert, ohne ihre individuellen Persönlichkeiten zu nivellieren. Die Dachmarkenpositionierung „Willkommen in der Vielfalt“ wurde geschärft und ein konsistentes Markenerlebnis über alle Standorte aufgebaut – bei bewusst niedrig gehaltenen Umflaggungskosten und ohne harten Bruch zur gewachsenen Markenwahrnehmung der Belegschaft. Ergebnis war ein durchdokumentiertes System: neben dem Corporate Design Manual entstanden eine Mitarbeiterfibel, Anwendungstemplates und Schulungsunterlagen, sodass das interne Marketing den Auftritt nach der Übergabe ohne Agentur-Begleitung weiterführen konnte.

NRWision – TV-Lernsender

Eine Mediathek, die ihre Inhalte leuchten lässt – statt sie mit Interface-Lyrik zu überstrahlen.

Vollständiges Screendesign der Bürgermedienplattform NRWision – dem TV-Lernsender für Nordrhein-Westfalen. Auf Basis einer zuvor durch Rheinstrategie entwickelten Markenidentität entstanden sieben responsive Seitentypen (Homepage, Mediathek, Detailseite, Programmvorschau, Suche, Kategorie und Themen-Hub) sowie ein vollständiges Player-Skin für Video.js mit End-Card-Konzept für Audio- und Videobeiträge. Ergebnis war ein produktionsreifes Designsystem inklusive Light- und Dark-Mode und ein Factsheet, das Farbwerte, Typografie, Raster und Komponentenlogik für die Übergabe an die TYPO3-Entwicklung vollständig dokumentierte – das Backend-Team konnte die Implementierung ohne weitere Designrücksprache umsetzen.

Kurt – Institut für Journalismus

Vier Redaktionen, eine Stimme – getragen von einer Diagonale bei −38°.

Entwicklung einer crossmedialen Dachmarke für die Lehrredaktionen des Instituts für Journalistik an der TU Dortmund – von der strategischen Markenmodellierung über drei distinkte Logo-Entwürfe bis zum vollständigen Corporate Design Handbuch. Die Marke KURT vereint die zuvor getrennten Redaktionsbereiche TV, Radio, Print und Online unter einem identitätsstiftenden Auftritt mit dem Kernversprechen „So wie Du“. In Zusammenarbeit mit der Markenberatung Rheinstrategie verantwortete ich die gestalterische Säule des Projekts: Logo-System, Farbklima, Typografie-Hierarchie, Bildwelt und Anwendungsrichtlinien wurden zu einem geschlossenen System verbunden, das die Lehrredaktionen seither nach außen vertritt.

Sebastian

Wittig

Product

Designer

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